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Dürfen mich Versicherungen alles fragen?

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Es ist für viele Verbraucher nicht ganz einfach, wenn sie einen Versicherungsvertrag ausfüllen sollen. Die Versicherer versuchen durch verschiedene Fragen das Risiko einzuschätzen, das Auswirkungen auf die Versicherungsprämie hat, der potenzielle Versicherungsnehmer ist durch die Fragen oft verunsichert. Doch es empfiehlt sich keinesfalls, Informationen zu verschweigen, auch wenn sich dadurch vielleicht ein paar Euro sparen lassen. Tritt nämlich ein Schaden auf und kommt heraus, dass Fragen falsch oder nicht beantwortet wurden, kann die Versicherung die Zahlung verweigern.

Fragen immer genau beantworten

Besonders dann, wenn Gesundheitsfragen falsch beantwortet werden, kann das im Falle eines Falles große finanzielle Einbußen nach sich ziehen. Versicherungen schauen hier ganz besonders genau hin. Wurden beispielsweise Vorerkrankungen nicht erwähnt und hat der Versicherungsfall etwas damit zu tun, werden die Versicherer die Leistung verweigern. Am besten ist es deshalb, alle Fragen immer exakt zu beantworten. Wenn Sie bei Gesundheitsfragen nicht genau wissen, ob Sie diese oder jene Erkrankung bereits hatten, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt befragen, bevor Sie das Formular ausfüllen. Auch wenn Sie das Antragsformular von einem Vermittler ausfüllen lassen, können Sie sich nicht darauf berufen, dass der Vermittler einen Fehler gemacht hat. Vielmehr sind Sie selbst dafür verantwortlich, dass alle Angaben ordnungsgemäß gemacht werden. Allerdings muss Ihnen das Versicherungsunternehmen in dem Fall beweisen, dass Sie Angaben verschwiegen haben.

Versicherungen dürfen fragen

Wenn man es genau nimmt, dürfen Versicherungen alles fragen. Deshalb sollten Sie immer wahrheitsgemäß auf die Fragen antworten und nicht die eigenen Vor- und Nachteile abwägen. Das Risiko ist zu groß, denn Ihre Versicherungsleistung steht auf dem Spiel. Jedoch müssen Sie auch nicht alle Fragen hinnehmen. Wenn Ihnen ein Versicherer zu neugierig erscheint, dann schauen Sie sich einfach bei einer anderen Versicherungsgesellschaft um. Die Fragen, die gestellt werden, sind nicht bei jedem Versicherer gleich, sondern durchaus unterschiedlich.

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Dies ist nicht die Webseite des Verband der Angestellten-Krankenkassen. Dieser wurde umbenannt in "Verband der Ersatzkassen" und ist unter vdek.com zu finden.