Gerichtsurteil aus Italien: Handys verursachen Krebs

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Erstmals hat ein Gericht nun festgestellt, dass Mobiltelefone bzw. schnurlose DECT-Telefone Krebs verursachen können. Die italienische Justiz hat dies in einem aktuellen Urteil offiziell bestätigt. Im verhandelten Fall ging es um die Klage eines Versicherungsvertreters gegen seinen Arbeitgeber, denn laut Ansicht des Klägers habe sich bei ihm, aufgrund stundenlanger Telefonate mit dem Handy sowie mit diversen schurlosen Festnetztelefonen, ein Gehirntumor gebildet.

Mit seinem Urteil gab das Gericht der Klage des Arbeitnehmers statt. Der Arbeitgeber selbst hatte bei der Verhandlung mehrere durch die Industrie finanzierte Gutachten vorgelegt, nach denen der Gehirntumor nicht aufgrund der geführten Telefonate entstanden sein könne. Allerdings wies das Gericht diese Gutachten insgesamt als unglaubwürdig zurück und nach dem gesprochenen Urteil muss die Versicherung des Angeklagten dem ehemaligen Arbeitnehmer nun eine Invaliditätsrente in Höhe von 80 Prozent des letzten Gehaltes zahlen. Zudem gehen die gesamten Gerichtskosten ebenfalls zulasten des Unternehmens.

Genaues Risiko immer noch unklar

Die Weltgesundheitsorganisation WHO untersucht bereits seit mehr als 10 Jahren die möglichen Gefahren durch Handy-Strahlen, doch bislang war das Ergebnis der Studien immer dasselbe. Ein erhöhtes Risiko durch die Nutzung von Mobiltelefonen an einem Gehirntumor zu erkranken konnte ist bisher nicht nachgewiesen werden. Allerdings weist die Studie auch darauf hin, dass die Gefahren für jüngere Nutzer von Mobiltelefonen noch eingehender zu untersuchen seien, denn diese Zielgruppe setze ihr Handy weitaus häufiger zum Telefonieren ein, als die bei Studie untersuchten Personen.

Das Bundesamt für Strahlenschutz rät dazu, ausschließlich Mobiltelefone zu nutzen, die einen geringen SAR-Wert aufweisen. Zudem sollten die Verbraucher den Rat des Amtes auch dahin gehend befolgen, dass sämtliche Telefonate bei einem schlechten Empfang gecancelt werden. Lassen sich Telefonate mit dem Handy vermeiden, ist es zudem empfehlenswert als Alternative ein Gespräch über das Festnetz zu führen oder eine SMS zu senden. Achten sollte man zudem schon beim Kauf eines Handys oder Smartphone darauf, wie hoch der hier angegebene SAR-Wert ist. Der festgelegte Grenzwert für Mobiltelefone liegt derzeit bei 2,0 Watt pro Kilogramm (W/kg). Zu den Geräten deren SAR-Werte deutlich unter dem Grenzwert liegen gehört beispielsweise auch das iPhone von Apple.

Risiko minimieren

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt, nur Mobiltelefone mit niedrigem SAR-Wert zu nutzen. Folgende Tipps sollten laut Behörde ebenfalls beherzigt werden: Telefonieren Sie nicht bei schlechtem Empfang. Führen Sie Telefonate möglichst übers Festnetz oder schicken Sie eine SMS. Achten Sie beim Kauf auf den SAR-Wert. Als besonders strahlungsarm gelten Mobiltelefone mit einem SAR-Wert von 0,6 Watt pro Kilogramm oder niedriger.

20 Touch-Handys, die den Grenzwert von 0,6 Watt pro Kilogramm nicht überschreiten, haben wir in unserer Kaufberatung „Minimiertes Risiko“ für Sie aufgelistet.

Für den Fall, dass man sich als Kunde ein iPhone zulegen will, sollte man sich rechtzeitig um den passenden Vertrag kümmern. Hierbei lassen sich insbesondere die Möglichkeiten des Internets zunutze machen. In fast allen Fällen sind die Verträge für das iPhone bei einem Online-Abschluss günstiger als in einem Handyladen vor Ort. Zudem bietet das Internet den Vorteil, dass die Kunden völlig kostenlos und unabhängig alle Anbieter miteinander vergleichen können. Dagegen wird im Ladenlokal vor Ort zumeist immer der Anbieter empfohlen, bei dem der Verkäufer die höchste Provision erhält. Des Weiteren verzichten viele Online-Anbieter auf kostenintensive Filialen und können so die wesentlich günstigeren Tarife anbieten. Vergleichen sollte man stets zumindest die Tarife der führenden Anbieter, denn umso schneller findet man das Angebot, welches am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Auf diese Weise lässt sich schnell auch ein nicht unerheblicher Betrag pro Jahr einsparen. Auf der Webseite www.iphonemitvertrag.com erhält man mehr Informationen dazu.

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