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Gesundheit: Vorsicht bei Gift unterm Parkett - Sanierung wird empfohlen

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Neubauten werden häufig mit Parkettböden ausgestattet. Parkett hat Tradition und gilt daher immer noch als eines der beliebtesten Materialien, wenn es um Bodenbelag geht. Doch Vorsicht! Nicht immer ist es gesundheitlich unbedenklich, den vermeintlich natürlichen Fußboden im Haus zu haben. Besonders der Parkettkleber erweist sich vielfach als äußerst gefährlich. Wer diesbezüglich nicht aufpasst, riskiert extreme Gesundheitsschäden.

Giftige Parkettkleber – was nun?

Sowohl Eigenheimbesitzer als auch Mieter stehen vor einem großen Problem, wenn sich herausstellt, dass der Kleber unter dem Parkett als giftig einzustufen ist.

Da Parkett schon seit vielen Jahren bevorzugter Bodenbelag ist, wohnen Mieter häufig in Wohnungen, in denen Parkett bereits 30 Jahre oder mehr liegt. Die seinerzeit verwendeten Materialien enthielten jedoch ein hohes Maß an Benzo(a)pyren (aus Steinkohleteer), was große gesundheitliche Auswirkungen haben kann.

Wer sich als Mieter in diesem Fall an den Hauseigentümer wendet, wird manchmal jedoch unverrichteter Dinge nach Hause gehen müssen. Die Vermieter winken ab und sind, wenn überhaupt, nur mit Billiglösungen einverstanden – den Untergrund abdecken und darüber Fertigparkett.

Damit ist es jedoch nicht getan, denn wer giftigen Parkettkleber im Haus hat, der sollte unbedingt auf eine Komplettsanierung bestehen. Der Boden gibt beim Betreten nach, sodass immer wieder giftiger Staub austreten kann.

Schutzmaßnahmen beim Entfernen von Parkettböden

Experten raten zu einer Komplettentfernung, wenn sich herausgestellt hat, dass Parkett mit giftigem Kleber auf dem Boden gebracht wurde. Doch auch hier heißt es: Vorsicht! Wer unbedarft ans Werk geht und Diele für Diele herausreißt, riskiert ebenfalls Gesundheitsschäden! Besser ist es da, gleich auf einem Fachmann zu setzen, der auf Parkettsanierungen spezialisiert ist und daher auch mit dem richtigen Know-how ans Werk geht.

Das Entfernen des Parketts geht in der Regel mit einer hohen Staubbelastung einher. Es ist daher unbedingt erforderlich, dass entsprechende Schutzkleidung (z. B Atemmaske) getragen wird. Nach der Entfernung muss sodann eine Grundreinigung erfolgen, damit sämtliche Rückstände des Parkettklebers beseitigt werden. Oftmals erstreckt sich diese Grundreinigung auf das gesamte Haus, denn sind beispielsweise Lüftungsschlitze im Bad vorhanden, so wird sich der Staub seinen Weg durch das gesamte Gebäude bahnen. Und da sich auch Türen nie vollkommen dicht verschließen lassen, ist meist die gesamte Immobilie mit giftigem Staub belastet.

Erhalt des Parketts durch Sanierung

Ist der Parkettboden noch ansehnlich und sind die Mieter oder Eigentümer nicht bereit, den kompletten Bodenbelag zu entfernen, so bietet sich eine Sanierung an. Eine Parkettsanierung von parkett-schliff.de beispielsweise ist schnell und vor allem unter Einhaltung aller Sicherheitsaspekte erledigt.

Parkettböden lassen sich mittels Versiegelung durchaus retten. Hierbei sollte jedoch bedacht werden, dass das Problem nicht gänzlich beseitigt wurde. Mittels fachmännisch ausgeführter Versiegelung lassen sich die gesundheitsschädlichen Auswirkungen durch giftigen Parkettkleber jedoch beseitigen, sodass die Räumlichkeiten nach der Sanierung als schadstofffrei zu bewerten sind.

Werden die Kosten für die Sanierung vom Vermieter übernommen, so sollte unbedingt überprüft werden, ob der Hauseigentümer alle nötigen Aufwendungen zu tragen bereit ist. Nicht selten kommt es vor, dass die Billigvariante gewählt wird und dass Versiegelungen mit einfacher Holzpaste vorgenommen werden. Die Folge: Bereits wenige Monate nach der Sanierung können sich Risse bilden, sodass erneut giftiger Staub austritt.

Parkettsanierungen in Eigenregie durchführen

Wer ein wenig handwerkliches Geschick hat, kann die Parkettsanierung auch selbstständig durchführen. Vorab sollte jedoch wirklich sichergestellt sein, dass genügend Informationen vorliegen und dass die Arbeiten unter Einhaltung sämtlicher Sicherheitsmaßnahmen vonstattengehen können. Im Zweifel lieber den Fachmann rufen!

Für die Abdichtung des Parkettbodens kann eine stabile und staubundurchlässige Folie verwendet werden. Es muss jedoch geklärt sein, dass es sich um einen Boden handelt, der zum einen nicht nachfedert und dessen Randbereiche zugänglich und luftdicht zu verschließen sind. Über der Folie wird dann in der Regel Trockenestrich aufgetragen. Doch Achtung: Durch das Verlegen von Trockenestrich wird sich der Boden um einige Zentimeter erhöhen, sodass Türen unter Umständen nicht mehr passen.

Die Sanierung des Parkettbodens ist selbst für geübte Do-it-yourself-Handwerker nicht ganz leicht. Darüber hinaus kann die Staubbelastung so extrem sein, dass Gesundheitsschäden auftreten können. Es ist daher angeraten, solche Arbeiten eher Fachleuten zu überlassen. Und da rund 80 Prozent der Vermieter mit einer Kostenübernahme einverstanden sind, ist eine finanzielle Belastung für den Mieter nicht gegeben.

Bildquelle: pixabay.com; Public Domain CC0

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