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Lebensversicherung verkaufen statt zu kündigen

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Eine Lebensversicherung wird im Normalfall für einen langen Zeitraum abgeschlossen. Immer häufiger werden Lebensversicherungen allerdings vorzeitig wieder aufgelöst. In der Regel ist das mit sehr viel Verlust verbunden. Dabei können die Verluste in Grenzen gehalten werden, wenn die Lebensversicherung nicht gekündigt, sondern verkauft wird. Vom Verkauf profitieren beide Seiten. Aufgekauft werden die Lebensversicherungen von Firmen und nicht von privaten Geldanlegern.

In der Regel bekommen die Verbraucher durch den Verkauf einen höheren Betrag als bei einer Kündigung, weil die Aufkäufer meistens etwas mehr zahlen, als der eigentliche Rückkaufswert der Versicherung beträgt. Unabhängige Tests haben gezeigt, dass der Mehrbetrag rund 6 % ausmacht. Der Grund, warum die Aufkäufer mehr bieten, als der Rückkaufswert beträgt, ist die Tatsache, dass sie die Lebensversicherung bis zum Ende der Laufzeit bezahlen und damit einen höheren Gewinn erzielen. Da die Gewinne erst dann ausgezahlt werden, wenn die vertraglich festgelegte Laufzeit beendet ist, macht dieses Vorgehen Sinn. Einen geringen Teil der voraussichtlichen Gewinne gibt der Aufkäufer an den Versicherungsinhaber weiter. Somit gewinnen bei diesem Handel beide Parteien.

Nicht jede Police wird aufgekauft

Allerdings sind Policenkäufer äußerst wählerisch. Nicht jede Versicherung, die verkauft werden soll, ist für sie interessant. Interessant wird ein Ankauf meistens erst dann, wenn der Rückkaufswert wenigstens 5000 € beträgt.

Neue Policen erreichen diesen Wert in der Regel noch nicht. Uninteressant für die Käufer sind auch Versicherungen, die im Rahmen einer Betriebsrente abgeschlossen worden oder Versicherungen, die fondgebunden sind. Auf jeden Fall sollten Verbraucher sich erst mehrere Angebote einholen, bevor sie sich für einen Policenkäufer entscheiden. Nicht nur die Preise, die gezahlt werden, sind sehr unterschiedlich, sondern auch die Konditionen können stark variieren.

Bildquelle: pixabay.com; Lizenz: CC0

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