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Todesfall: Was kostet eine Bestattung?

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Es ist eine Situation, mit der wohl niemand gerne konfrontiert wird, doch der Tod gehört zum Leben zweifellos dazu. Todesfälle sind immer ein Schock und die Hinterbliebenen sind oftmals mit der Situation überfordert. Wenig verwunderlich, trotzdem müssen unmittelbar nach dem schrecklichen Ereignis viele Dinge organisiert und geplant werden.

Bestattungen finden meist schon wenige Tage nach dem Todesfall statt, weswegen der Gang zum Bestatter auch entsprechend zeitnah stattfinden sollte. Dort geht es vorrangig um die Gestaltung der Trauerfeier. Doch dabei kommt dann schnell auch die Frage bezüglich der Bestattungskosten auf. Mag es auch schwer sein, in dieser traurigen Zeit über Geld sprechen zu müssen, anders geht es nicht. Bisweilen sind Organisation und Planung einer Beerdigung aber auch wesentlicher Bestandteil des Trauerprozesses.

Bestattungskosten gestalten sich individuell

Die Kosten für Bestattung sind faktisch gesehen von Fall zu Fall individuell. Es kommt darauf an, welche Art der Trauerfeier sich die Angehörigen vorstellen. Umso mehr Gäste der Trauerfeier beiwohnen, desto mehr muss letztlich investiert werden. Die Kosten variieren hinsichtlich der Bestattungsart und unterscheiden sich obendrein auch regional. Es spielt überdies eine Rolle, ob am Ende der Trauerfeier auch ein Leichenschmaus stattfindet. Die Kosten hierfür wiederum orientieren sich an Lokalität und Anzahl der Trauergäste.

Doch es sind nicht nur die Kosten des Bestattungshauses und die der Trauerfeier, die in die Rechnung einfließen. Es fallen obendrein diverse Fremdleistungen an. Abgesehen von einem eventuell stattfindenden Leichenschmaus gehören Traueranzeigen, Blumen und Sonderleistungen dazu. Auch Dokumente, wie Totenschein und Sterbeurkunde, verursachen Zusatzkosten, die allerdings unumgänglich sind. Experten beziffern eine durchschnittliche Beerdigung ohne sonderliche Zusatzleistungen mit einem Kostenpunkt von rund 7.000 Euro. Spielraum gibt es dabei sicherlich in beide Richtungen, wohingegen zu günstige Bestattungen eher fragwürdig sind.

Billiganbieter besonders kritisch beäugen

Vor allem die Billiganbieter sind es, die einem überall ins Auge stechen. Sie drängen sich penetrant in den Vordergrund und locken mit preiswerten Konditionen. Nicht selten werben sie mit Beerdigungen, die es angeblich zum Paketpreis von 400 Euro gibt. Neutral betrachtet dürfte klar sein, dass es sich hierbei um kein seriöses Angebot handeln kann. In Zeiten schwerer Trauer ist die klare Sicht allerdings so vernebelt, dass immer noch viele Menschen auf die Dumpingbestatter hereinfallen. Diese sollten aber unbedingt gemieden werden, denn trotz aller Versprechungen sind die Kosten am Ende vielfach wesentlich höher. Schlimmstenfalls handelt es sich um eine exorbitante Summe, die nicht einmal bei einem Traditionsunternehmen angefallen wäre.

Bei einer Beerdigung kann realistisch gesehen nicht gespart werden. Mit einer fachkundigen Beratung eines angesehenen Bestatters ist es aber immerhin möglich, dass die Beerdigungskosten sich auf einem finanzierbaren Niveau bewegen. Eine würdevolle Beerdigung gibt es demzufolge weder zum Schleuderpreis, noch sind horrende Wucherpreise notwendig.

Bildquelle: pixabay.com; Public Domain CC0

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