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Unwetter Orkane und Überschwemmungen wirken sich auf die Bilanzen von Versicherungsunternehmen aus

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Was in den Medien als Horrorszenarien dargestellt wird, scheint mehr und mehr bitterer Ernst zu werden. Noch vor wenigen Jahren schien es kaum jemandem glaubhaft, wenn Experten mahnten, dass die Natur in Ungleichgewicht geraten ist und dass es schon bald zu größeren Katastrophen kommen könnte.

Nun scheinen sich die ersten Auswirkungen der Klimaveränderung bemerkbar zu machen. Weltweit mehren sich Unwetter, Überflutungen, Orkane und extreme Dürren. Fehlende Niederschläge sorgen für lebensbedrohliche Zustände in den Entwicklungsländern – es fehlt Trinkwasser und Nahrung. Doch auch europäische Länder bekommen den Klimawandel zu spüren. Die Temperaturen steigen, extreme Wetterlagen mehren sich, sodass auch hierzulande viele Menschen in ihrer Existenz bedroht sind – durch Unwetter und Überflutungen.

Versicherungen sind finanziell gewappnet

Hat die Naturgewalt zugeschlagen, so sind auch die Kosten der entstandenen Schäden meist erheblich. Umgestürzte Bäume, Überschwemmungen in Kellern, Blitzeinschläge und abgedeckte Dächer verursachen einen Versicherungsfall, der viele Assekuranzen in finanzielle Schieflage bringen kann. Die Folge: Die Versicherungsbeiträge steigen über kurz oder lang.

Der Hagelsturm „Andreas“ beispielsweise hat die Versicherer im Jahr 2013 rund 3 Milliarden Euro gekostet. Darüber hinaus hinterließen auch der Orkan „Xaver“ und das Sturmtief „Christian“ ihre finanziellen Spuren.

Noch ist man seitens der Assekuranzen gewappnet, d. h., kaum ein Unternehmen schreibt aufgrund extremer Wetterlagen rote Zahlen. Ulrich Rüther, Vorstand der Provinzial NordWest, teilte in einem Interview mit, dass die Provinzial Versicherung trotz hoher Unwetterzahlungen sogar einen Gewinn in Höhe von 130 Millionen Euro verbuchen konnte. Darüber hinaus konnte die Provinzial eine signifikante Steigerung bei den Beiträgen verzeichnen. Vielen anderen großen Versicherern geht es ähnlich.

Nichtsdestotrotz gab es durch diverse Unwetterlagen jedoch auch Umsatzeinbußen, die sich in der Bilanz der Versicherer widerspiegelten.

Zukunftsprognosen

Da es, so die Meinungen vieler Klimaforscher, zukünftig vermehrt zu Überflutungen, Orkanen und Unwettern kommen wird, sind auch die Versicherungsgesellschaften gezwungen, diverse Vorkehrungen zu treffen. Wie dies geschehen wird, bleibt derzeit noch unklar. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Beiträge steigen werden, wenn sich Naturkatastrophen mehren.

Das Sommergewitter lässt sich sicherlich nicht vermeiden. Und auch der Schneeschmelze in den Bergen kann kaum entgegengewirkt werden. Klimaveränderung meint jedoch eine drastische Erderwärmung, die den Meeresspiegel steigen lässt und so Menschen und Tiere in ihrer Existenz bedroht. Eine diesbezügliche Absicherung gibt es nicht – zumindest nicht mit der Zahlung von Versicherungsbeiträgen. Hier ist jeder Einzelne von uns gefragt, seinen Teil dazu beizutragen, die Umwelt zu schützen, damit der Klimawandel zumindest gestoppt werden kann.

Bildquelle: pixabay.com; Public Domain CC0

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