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Wann die Krankenkasse zahlt - Krankheitsbilder für eine Massage

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Wenn die Muskeln sehr verspannt sind und dadurch dauernd schmerzen, kann eine professionelle Massage sehr hilfreich sein. Damit die Krankenkasse die Kosten für eine Behandlung übernimmt, muss ein Arzt die Massage verschreiben. Die Ärzte müssen sich seit 2001 aber an die strengen Vorgaben der Heilmittel-Richtlinie halten und darin sind auch die Krankheitsbilder festgehalten worden, die eine medizinische Massage rechtfertigen.

Das finanzielle Volumen und die Wirtschaftlichkeitsprüfung

Bei Muskelverhärtungen, Muskelspannungsstörungen und auch bei Wirbelsäulenerkrankungen gehören Massagen laut Heilmittel-Richtlinie zu den Behandlungsmethoden, die medizinisch sinnvoll sind und die Krankenkassen übernehmen dafür die Kosten. Eine Massage auf Rezept gibt es also nur, wenn eine echte körperliche Beeinträchtigung festgestellt werden konnte. Allerdings muss ein Arzt nicht nur auf die medizinische Indikation achten, sondern auch sein finanzielles Volumen im Blick behalten. Ihm steht eine Gesamtverordnungsmenge im Jahr zur Verfügung, die nicht überschritten werden darf, da sonst eine Wirtschaftlichkeitsprüfung droht, die sogar einen Regress nach sich ziehen kann. Daher kann es vorkommen, dass ein Arzt eine medizinisch sinnvolle Massage erst für das nächste Quartal verschreibt, wenn er sieht, dass sein Volumen bereits fast erschöpft ist. Das kann auch bedeuten, dass die Behandlung um mehrere Monate verschoben werden muss, weil der Arzt das Volumen bereits im Oktober fast vollständig ausgeschöpft hat.

Zuzahlungen und Alternativen

In der Regel deckt die Krankenkasse die Kosten für eine medizinisch sinnvolle Massage nicht komplett und der Patient muss eine Zuzahlung leisten. Vor allem wenn mehrere Sitzungen erfolgen sollen, können die Zuzahlungen das monatliche Budget schnell belasten und dann helfen Alternativen beim Sparen. Ein Massagesessel für Zuhause kann hier eine sinnvolle Anschaffung sein, denn die modernen Modelle helfen dabei Verspannungen zu lösen und stehen jederzeit zur Verfügung. Natürlich kann der mechanisch, elektrische Helfer nicht die gleichen Ergebnisse erzielen wie ein gelernter Masseur, doch bei Verspannungen und Muskelschmerzen, die nach einem langen Arbeitstag auftreten, sind die neuen Modelle echte Entspannungshilfen.

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Dies ist nicht die Webseite des Verband der Angestellten-Krankenkassen. Dieser wurde umbenannt in "Verband der Ersatzkassen" und ist unter vdek.com zu finden.