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Womit beschäftigt sich die HNO-Heilkunde?

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Die HNO-Heilkunde (kurz für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde) beschäftigt sich vorrangig mit Erkrankungen sowie Verletzungen der Ohren als auch mit Missbildungen oder Funktionsstörungen an Ohren und Nase. Zu den weiteren Aufgaben zählen weiterhin Leiden an Nasennebenhöhlen, Mundhöhle, Rachen sowie Kehlkopf und Speiseröhre. Ärzte, die sich auf diesem Fachgebiet spezialisiert haben, werden in der Regel als Hals-Nasen-Ohren-Ärzte bezeichnet.

HNO-Heilkunde und ihre Grundlagen

Bei der HNO-Heilkunde wird vor allem ein Teilgebiet der Medizin genauer unter die Lupe genommen, welches sich mit Erkrankungen, Einschränkungen und Störungen rund um den Bereich der Ohren, der Mundhöhle, der Nase als auch der oberen Luft- und Atemwege beschäftigt. Neben diesen Bereichen werden weiterhin die

• Pneumologie,

• Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie,

• Allergologie,

• Kindermedizin als auch

• Neurologie

als Zweige festgelegt, die sich mit der HNO-Heilkunde schneiden, teilweise aber auch in andere medizinische Fachgebiete führen. 

Medizinstudium ist Pflicht

Wichtig und maßgeblich für die Ausübung eines HNO-Berufs ist ein abgeschlossenes Medizin-Studium, welches in der Regel mit einer Zeit von 12 Semestern beziffert wird. Erst nach einem qualifizierten Abschluss ist auch die Weiterbildung im Bereich des HNO möglich. Für diese Fortbildung sind weitere Berufsjahre notwendig, die sowohl in praktischer als auch theoretischer Hinsicht nötig sind und wertvolle Erfahrungen mit sich bringen.

In der Regel arbeiten HNO-Ärzte selbstständig als niedergelassene Fachärzte und bauen sich mit den Jahren meist einen regional ansässigen Patientenstamm auf.

HNO-Erkrankungen können zu jeder Jahreszeit auftreten, vor allem werden jedoch in den Wintermonaten und in den Übergangsjahreszeiten vermehrt Entzündungen des Ohrenbereiches aufgezeichnet. Tendenziell kann gesagt werden, dass jeder Mensch mindestens einmal in seinem Leben einen HNO-Arzt aufsucht.

Untersuchungen im HNO-Bereich

Vor der Untersuchung durch den HNO-Arzt erhalten alle Patienten Zeit für ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Mediziner, in dem vor allem die Beschwerden und Vorerkrankungen offengelegt werden. In diesem Vorgespräch werden auch Einnahmen von Medikamenten, bereits erfolgten Operationen und vormalige Erkrankungen abgeklärt. Anschließend erfolgt eine Untersuchung mit abschließender Diagnose.

Bei der Untersuchung selbst werden meist jedoch nicht nur Nase, Hals und auch Ohren durchleuchtet, sondern gleichzeitig werden in der Regel Lymphknoten abgetastet, eventuelle Veränderungen der Nasenscheidewände abgeklärt, werden Ohrmuschel oder der Rachenbereich mittels spezieller Verfahren untersucht. Hier wird natürlich auch das Schmerzempfinden des Patienten erfragt. In einigen Fällen ist eine Otoskopie (Ohrenspiegelung) von Nöten, bei der der HNO-Arzt mittels eines Otoskops das Ohr des Patienten kontrolliert. Durch dieses Gerät wird das Ohr derart durchleuchtet, sodass der Mediziner Sicht in das gesamte Innere des Ohres erlangt.

Nicht selten wird bei dieser Untersuchung auch schon mit der Behandlung begonnen. Ohrenschmalz, der im Ohr festsitzt und zu Entzündungen führen kann, wird entfernt oder mit speziellen Spülungen oder Absaugungen eine Reinigung vorgenommen.

Des Weiteren umfassen Hörtests, Kontrolle über Ohrgeräusche (Tinnitus), mikrochirurgische Eingriffe, spezielle Therapien, Hyposensibilisierungsbehandlungen und viele weitere Tätigkeitsfelder die Arbeit des HNO-Arztes. Eine regelmäßige Untersuchung und Kontrolle des HNO-Bereiches wird jedem Patienten von den Ärzten ans Herz gelegt.

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